
Modulationskomponenten werden nur in der erweiterten Ansicht angezeigt. Klicke auf die Taste „Advanced“, um zur erweiterten Ansicht umzuschalten.
Alchemy beinhaltet ein modulares Modulationssystem, das Benutzerfreundlichkeit mit umfangreicher Funktionalität verbindet. Das Modulationsrack wird links angezeigt. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Modulationsrack-Steuerungen. Das Modulatorbedienfeld wird in der Mitte angezeigt. Dieser Bereich wird dynamisch aktualisiert, um Modulationsquellen für den ausgewählten Parameter anzuzeigen.
Tasten für Modulatorbedienfelder: Durch Klicken auf diese Tasten kannst du Einstellungen anzeigen und die Steuerungen jeder Modulationsquelle anpassen.
Hinweis: Einige Modulationstypen wie MIDI, Noteneigenschaft und Perform-Modulatoren haben in der Mitte des Bereichs „Modulation“ kein Bedienfeld. Diese Modulatoren werden mit Menüpunkten im Modulationsrack eingestellt.

Fast jeder Drehregler der Alchemy-Benutzeroberfläche ist ein Modulationsziel. Er stellt einen Parameter dar, der durch bis zu zehn Modulatoren moduliert werden kann. Dies umfasst nicht nur Stimmparameter, sondern auch Parameter für Effekte, Arpeggiator, Performance und andere Modulationen, die Modulationsziele sein können. Die Tiefe jedes Mod-Rack-Eintrags (Umfang, in dem er sich auf das Ziel auswirkt) kann um bis zu fünf zusätzliche Modulationsquellen moduliert werden. Die Tiefe jedes Mod-Rack-Eintrags kann weiter um eine zusätzliche Modulationsquelle moduliert werden.
Hinweis: Die zusätzlichen Modulationslayer sind nützlich, wenn der Umfang einer Modulation wie Vibrato beispielsweise durch eine Hüllkurve, einen MSEG oder „Channel Pressure“ gesteuert wird. Das dritte Modulationslayer ist besonders nützlich, um Velocity zuzuweisen oder für das Modulationsrad, um die vorherigen Modulationslayer mit Ausdrucksstärke zu versehen.
Wenn ein Parameter das Ziel von einem oder mehreren Modulatoren ist, wird ein oranger Modulationsbogen neben dem blauen Wertebogen für den Drehregler angezeigt. Dies gibt an, dass der Drehregler ein aktives Modulationsziel ist, und zeigt den Modulationsbereich. Morph-Parameter mit Modulationszuordnung werden durch einen orangefarbenen und einen grünen Bogen um den Regler gekennzeichnet.
Hinweis: Der Drehregler, auf den zuletzt geklickt wurde, wird blau markiert, wodurch das aktuelle Ziel einfacher ermittelt werden kann. Wenn du zwischen Source-Unterseiten (z. B. von Source A zu Source B) umschaltest, verschiebt sich die Markierung zum entsprechenden Drehregler auf der neuen Unterseite. Durch dieses Verhalten kannst du einem Parameter wie „Fine Tune“ schnell für mehrere Sources Modulationen zuweisen.
Jeder Modulationstyp wird in den verlinkten Abschnitten beschrieben. Die MIDI-Control, Noteneigenschaft und Perform-Modulatoren haben kein grafisches Bedienfeld.
LFO. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-LFO-Steuerungen.
AHDSR. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-AHDSR-Hüllkurven.
MSEG. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Hüllkurve mit mehreren Segmenten.
Sequenzer. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Sequenzer.
Envelope Follower. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Envelope-Follower.
ModMap. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-ModMap.
MIDI Control. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-MIDI-Steuerungsmodulatoren.
Noteneigenschaft. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Noteneigenschaftsmodulatoren.
Perform. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Perform-Steuerungsmodulatoren.
Klicke auf den Parameterdrehregler.
Der Parametername wird im Einblendmenü „Target“ oben links im Bereich „Modulation“ angezeigt. Direkt unter dem Einblendmenü „Target“ befindet sich ein Modulationsrack mit bis zu zehn Slots (einer wird standardmäßig angezeigt). Klicke auf einen anderen Drehregler. Das Mod-Rack wird entsprechend der neuen Auswahl aktualisiert. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Modulationsrack-Steuerungen.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf den Drehregler eines Modulationsziels (z. B. Filter-Cutoff) und wähle dann einen Befehl aus dem Kontextmenü aus.
Add modulation: Weise einen neuen Modulator zu, indem du ihn aus einem Untermenü auswählst. Die neue Modulationszuweisung wird im ersten leeren Slot des Modulationsracks angezeigt.
Clear modulation: Entfernt alle Modulationen vom Drehregler. Das Modulationsrack ist dann leer.
Copy modulation: Kopiert Informationen zu allen derzeit zugewiesenen Modulatoren in die Zwischenablage.
Paste modulation: Wendet alle Modulatorinformationen aus der Zwischenablage an. Mit den Befehlen „Copy“ und „Paste“ kannst du rasch dieselben Modulationen mehreren Zielen zuweisen.
Als Alternative zum Kontextmenü kannst du Modulationsquellen Zielen im Modulationsrack zuweisen. In diesem wird die Modulationsquelle LFO 1 dem Source A-Ziel „Volume“ zugewiesen. Diese Schritte gelten auch für andere Modulationsquellen und -ziele. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Modulationsrack-Steuerungen.
Klicke in der Leiste „Name“ auf „File“ und wähle dann „Initialize Preset“, um das Preset zu initialisieren.
Spiele eine Note, um die Standardsägezahnwelle zu hören.
Klicke im Source-Bereich auf den Drehregler „Vol“ für Source A. Im Bereich „Modulation“ ändert sich das Einblendmenü „Target“ in „Vol A“.
Klicke auf den obersten Slot des Modulationsracks und wähle dann „LFO“ > „LFO 1“ aus dem Einblendmenü aus. Klicke auf die Taste „LFO“, um die LFO-Steuerungen im Bereich rechts vom Modulationsrack anzuzeigen.
Halte eine Note, um einen Tremolo-Effekt zu hören, während die Lautstärke von Source A mit LFO 1 moduliert wird. Ändere die Einstellung für „LFO Rate“, um das Tempo des Effekts anzupassen.
Versuche, einen weiteren Modulator zum Rack im Slot unter LFO 1 hinzuzufügen.
Hinweis: Jeder Steuerung in einem Preset können bis zu zehn unterschiedliche Modulatoren zugewiesen werden.
Im vorherigen Beispiel wird ein Tremolo-Effekt erzielt, indem der Drehregler „Vol“ von Source A mit LFO 1 moduliert wird. In diesem Beispiel wird die einfache Modulation erweitert, indem die Rate von LFO 1 mit „KeyFollow“ moduliert wird. Dies macht den Tremolo-Effekt beim Spielen höherer Noten schneller. Du kannst dieses Beispiel anpassen, damit es auch mit anderen Modulatorparametern wie der Attack-Zeit für AHDSR funktioniert.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf den Drehregler „Rate“ von LFO 1 und wähle dann „Add Modulation“ > „Note Property“ > „KeyFollow“ aus dem Kontextmenü aus.
Die Rate von LFO 1 wird im Einblendmenü „Target“ angezeigt und „KeyFollow“ im ersten Slot des Modulationsracks aufgelistet.
Spiele eine Reihe höher und tieferer Noten, um die Auswirkung von „KeyFollow“ auf die LFO-Rate zu hören. Wenn diese Auswirkung zu extrem ist, kannst du den Wert des Drehreglers „Depth“ verringern, der rechts vom ersten Slot im Modulationsrack angezeigt wird. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Modulationsrack-Steuerungen.
Jeder Modulator hat eine eigene „Depth“-Steuerung und jeder „Depth“-Steuerung kann selbst ein Modulator zugewiesen werden. Ein Modulator kann sogar so eingestellt werden, dass er seine eigene Tiefe moduliert. Einer beliebigen Modulationsquelle können bis zu fünf Tiefenmodulatoren zugewiesen werden. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Modulationsrack-Steuerungen.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf einer „Depth“-Steuerung im Modulationsrack und wähle dann „Edit Modulation“ aus dem Kontextmenü aus.
Der Name der „Depth“-Steuerung wird im Einblendmenü „Target“ angezeigt. Beispiel: LFO 1 Rate Depth 1 gibt den ersten Modulator des Ziels „Depth“ an (der das Ziel LFO Rate 1 moduliert).
Füge einen oder mehr Modulatoren zum Rack hinzu.